DQS in Energieeffizienz-Netzwerken aktiv
Gemeinsam Potentiale nutzen
„Hohe Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft“, so Ursula Heinen-Esser, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, am 18. Mai zum Auftakt der Berliner Energietage. Bei der Suche nach optimalen Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz stehen Unternehmen jedoch keineswegs alleine da. Bundesweit haben sich bereits mehrere Hundert Unternehmen in Energieeffizienz-Netzwerken zusammengefunden. Diese helfen, Energiesparpotenziale in Unternehmen zu erschließen und damit Kosten zu senken. Die Unternehmen treten dabei in einen kontinuierlichen Austausch und können von den Erfahrungen aller Teilnehmer profitieren – Energieeffizienz-Netzwerke erweisen sich so als nützliche Instrumente zur Förderung der Energieeffizienz in Unternehmen.
Erfahrungen aus diesen Netzwerken zeigen, dass teilnehmende Betriebe ihre Energiekosten pro Jahr um ca. 10 Prozent senken können. In der Summe wurden in einzelnen Netzwerken pro Jahr mehrere Millionen Euro an Energiekosten eingespart. Auf diese Erfahrungen weist die Deutsche Energie-Agentur auf ihrer Homepage hin.
Die DQS ist in einigen Energieeffizienz-Netzwerken
mit Vorträgen zur Implementierung und Zertifizierung von
Energiemanagementsystemen gemäß EN 16001 und ISO 50001 aktiv. Gerne
vermittelt sie auch den Kontakt zu Energieeffizienz-Netzwerken, so zum
Beispiel zum „EEN Mitte“. Das Netzwerk nahm am 31. März bei seiner
Auftaktveranstaltung in Halle (Saale) seine Arbeit auf und wird
moderiert von Dr. Peter Klamser (Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt).
Bisher sind 10 große und mittlere Unternehmen dem „EEN Mitte“ als
Mitglieder beigetreten. Interessenten für die noch verfügbaren freien
Plätze können sich noch bis spätestens 31. Mai 2011 an die DQS wenden.
Sie erhalten dann ausführliche Informationen über die bisherigen
Mitglieder und den gegenwärtigen Arbeitsstand.
Weitergehende Informationen zum Energiemanagementsystem nach EN 16001 durch die DGS finden Sie hier.
Quelle: DQS
Erstes Energieeffizienz-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gegründet
Am 22. September 2010 wurde im Schloss Schwerin das Energieeffizienz-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gegründet.
Fünf energieintensive Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und fünf aus dem Großraum Hamburg haben sich zu einem branchenübergreifenden Netzwerk zusammengeschlossen.
Beteiligte Unternehmen aus M-V:
EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG
Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH
Gut Recknitztal GmbH
Hauptgenossenschaft Nord in Rostock
Stadtwerke Barth
Stadtwerke Greifswald
Stadtwerke Neubrandenburg
Beteiligte Unternehmen aus dem Großraum Hamburg:
Grundfos Pumpenfabrik GmbH
Hobum Oele & Fette GmbH
LUGATO GmbH & Co. KG
Netzwerkinitiator ist die M-VENA Energieagentur in Mecklenburg-Vorpommern GmbH. „Der kontinuierliche und wissenschaftlich begleitete Erfahrungsaustausch in dem lernenden Energieeffizienz-Netzwerk bietet Unternehmern die Chance, beachtliche Sparpotentiale aufzuspüren und mittels neuester Technik die Energiekosten deutlich reduzieren zu können.“, sagte Jens Hallaschk, Geschäftsführer der M-VENA im Vorfeld der Auftaktveranstaltung. 15 bis 20 Prozent Einsparpotenzial stecke in jedem Unternehmen. Hohes Potenzial liege vor allem in den sogenannten Querschnittstechnologien energieintensiver Unternehmen – in den Anlagen für Lüftung, Kühlung oder Drucklufterzeugung.
Mit Hilfe des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) werden deutschlandweit 30 Pilotnetzwerke zur Energieeffizienz aufgebaut und gefördert.
Wissenschaftlich begleitet werden sie vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe.
Zur Auftaktveranstaltung am 22. September 2010 im Schloss Schwerin waren neben den beteiligten Unternehmen Vertreter des Wirtschaftsministeriums M-V, des Fraunhofer Institutes ISI und der IHK eingeladen.
Weitere Informationen erhalten Sie von Jens Hallaschk - Initiator des Pilot-Netzwerkes in Mecklenburg-Vorpommern unter 0178 / 300 60 40.
M-VENA sucht weitere Mitstreiter für lernendes Energieeffizienznetzwerk
Ein permanenter Erfahrungsaustausch in einem Netzwerk bietet
energieintensiven Unternehmen die Chance, ungeahnte Einsparpotentiale
aufzuspüren und damit die Energiekosten deutlich zu reduzieren.
Deutschlandweit werden mit Hilfe des Bundesumweltministeriums 30
branchenübergreifende Pilotnetzwerke aufgebaut und finanziell gefördert.
Die wissenschaftlich Begleitung obliegt dem Fraunhofer-Institut für
System- und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe.
Ein guter Ansatzpunkt Energie zu sparen, sind die sog. Querschnittstechnologien
in einem Unternehmen, also die Energiebereitstellung für Anlagen wie
Lüftung, Kühlung oder Drucklufterzeugung. Hohe Potentiale bestehen auch
in der Eigenstromversorgung oder dem Einsatz neuester Technik, z. B.
Brennstoffzellen, Kraft-Wärme-Kopplung und Photovoltaik.
Das Energieeffizienznetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern soll 10 bis max. 15 Betriebe unterschiedlicher Branchen zu vereinen, bei denen jährlich mehr als 150 000 Euro Energiekosten anfallen.
Ziel ist es, die jährlichen Energiekosten im gesamten Unternehmen oder
in einem Betriebsteil, um durchschnittlich acht Prozent zu reduzieren.
Das bedeutet: Die Netzwerkmitglieder steigern ihre Energieeffizienz
mindestens zwei Mal schneller als der Durchschnitt der deutschen
Industrie.
„Die Vorteile des Energieeffizienznetzwerks M-V liegen
klar auf der Hand: Unabhängiges Expertenwissen wird einbezogen, zudem
kann jedes Unternehmen von den Erfahrungen der anderen profitieren“,
sagte Jens Hallasck, GF der M-VENA GmbH, auf der Auftaktveranstaltung am
6. Mai 2010 in der IHK Rostock. Das neue Netzwerk ist für drei Jahre
ausgelegt. Mehrmals im Jahr werden moderierte Energieeffizienztische
geboten. Gründungsmitglieder des
Energieeffizienznetzwerkes M-V sind die Dr. Oetker TKP GmbH, die
Flughafen Rostock-Laage GmbH, die Gut Recknitztal GmbH und die
Hauptgenossenschaft Nord AG mit dem Silo Rostock.
Interessierte Firmen werden gebeten, die M-VENA Energieagentur in Mecklenburg-Vorpommern GmbH zu kontaktieren:
Ansprechpartner: Herr Jens Hallaschk Tel. 0381-200 000 2
E-Mail: hallaschk(at)m-vena.de

M-VENA
Energieagentur in
Mecklenburg-Vor-
pommern GmbH
G.-Hauptmann-Str. 1918055 Rostock
Telefon: 0381 - 200 00 02
Telefax: 0381 - 200 00 01
Web: www.m-vena.de
Mail: info(at)m-vena.de
(bitte das (at) durch das @-Zeichen ersetzen)
